Wo wir hier gerade so schön in Erdbeeren schwelgen: am Wochenende machen die örtlichen Erdbeerfelder zum Selberpflücken auf. Ich habe schon mal pflücken lassen. Nur die besten Früchte und vollreif bitte, denn ich brauchte sie für einen Rumtopf. Ich will das mal ausprobieren. Hat bei Oma doch auch immer geklappt.
Erst einmal mangelte es natürlich an einem entsprechenden Gefäß. Alle sagen immer, nur nicht zu klein. Ich habe also den 5l-Topf gewählt und dachte an Größe. Nun ja, alles ist relativ, denn so gesehen finde ich den im Original ziemlich klein. Jedenfalls zu klein für meine vielen Erdbeeren. Also wurde nur ein Teil verarbeitet und der "Rest" wurde mit Eis, Joghurt, Honig und Zuckermelone aufgegessen.
Das sind gut 500g Erdbeeren, 250g Zucker und 1 Flasche 54%iger Rum in der Reihenfolge Erdbeeren waschen, aussuchen und abtropfen lassen, mit dem Zucker vermischen und eine Stunde ziehen lassen, die Masse in den Topf füllen und mit dem Rum aufgießen, so dass die Früchte ca. einen Zentimeter tief im Rum liegen.
Das Ganze steht jetzt mit geschlossenem Deckel still in der Ecke und wird ab und zu kontrolliert. Bei sinkendem Füllstand muss nämlich Rum nachgegossen werden. Bevor hier falsche Vorstellungen aufkommen: da wird nicht von mir gekostet, sondern die Früchte saugen sich mit Rum voll und brauchen Nachschub. Vor dem 1. Advent geht da keiner ran!
Und in Rumtopf - Teil 2 folgen dann die Sauerkirschen.


Okay, 1. Advent, ist notiert! Wir kommen dann zum fröhlichen Besäufnis. ;-)
AntwortenLöschenLG
Der Mann kennt keinen Rumtopf. Und ich habe ihn zumindest nie getrunken. Wir kündigen uns hiermit also schon mal zum Probieren an!
AntwortenLöschen... das kann ja heiter werden, :O)
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Gabi
Wir schaun erst mal, ob das was wird und dann feiern wir ein großes Fest. Ich fürchte nur, dass wir dann mit dem kleinen Topf nicht weit kommen.
AntwortenLöschenEine schöne Tradition - in den 70ern schwer angesagt. Erinnert mich an meine Kindheit. (Nicht, dass ich vom Rumtopfinhalt im zarten Alter konsumiert hätte, aber meine Eltern haben auch immer mal wieder einen solchen angesetzt). Sonnige Grüße!
AntwortenLöschenEs geht weniger ums trinken.... ein paar von den Früchten essen genügt schon, um im siebten Himmel zu sein. :-)
AntwortenLöschen@Sabine: Für mich hatte das immer mit Oma zu tun, die hat noch viel mehr so leckere Sachen gemacht ... aber natürlich dachte ich auch, sie würde noch länger leben und habe nicht gut genug aufgepasst.
AntwortenLöschen@Hans: Hier geht es um nichts anderes, als um die Früchtchen. Und siebter Himmel? Na ich weiß nicht, ich bleibe lieber hier am Boden.
Stimmt Nelja... nach 10 Früchten aus dem Topf bist du am Boden. :-)
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